Projekt

Prävention Shaken-Baby-Syndrom


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Was ist das Shaken-Baby-Syndrom (SBS)?

Das Schütteltrauma-Syndrom oder Shaken baby syndrome (SBS) ist ein Verletzungssyndrom mit subduralem Hämatom, retinalen Blutungen und schwerer diffuser Hirnschädigung, das durch Schütteln eines Säuglings hervorgerufen wird. Über den sogenannten "Peitschenschlagmechanismus" des Kopfes hinaus spielen Rotations- und Scherkräfte eine entscheidende Rolle. Am Gehirn finden sich frontale und okzipitale Kontusionen sowie Einrisse und Abrisse von Brückenvenen. Weniger schwere Formen führen zu vielfältigen neurologischen Schäden und damit verbundenen Langzeitfolgen. Es entwickeln sich Störungen der Gefäßautoregulation, Mikroinfarkte, Ischämien, Hypoxie und ein Hirnödem. Beim Schütteltrauma sterben nach Literaturangaben 12 bis 20 Prozent der Opfer, 5 bis 10 Prozent bleiben vegetativ, 30 bis 40 Prozent sind ein- oder doppelseitig blind oder sehbehindert, 30 bis 50 Prozent spastisch gelähmt oder motorisch erheblich retardiert, 30 Prozent entwickeln epileptische Anfälle. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 107, Heft 13, 2. April 2010). Diese Zahlen müssen Anlass zum Handeln sein.


Wer ist betroffen?

Häufig handelt es sich um Eltern frühgeborener Kinder, die gerade erst frisch nach langer Intensivbehandlung nach Hause entlassen wurden. Frühchen sind in diesem Zusammenhang leider eine ganz besondere Risikogruppe. Gerade in letzter Zeit häufen sich Presseberichte über Eltern, die letztlich wegen Kindesmisshandlung vor Gericht stehen und immer wieder handelt es sich um Frühgeborene. Was Eltern in dieser Situation dringend brauchen, ist weniger ein Strafrichter, als vielmehr Hilfe und Unterstützung, damit es gar nicht erst zu derartigen Eskalationen kommt.


Wie kann ich mich informieren?

Information und Aufklärung zur Beseitigung von Wissenslücken bei Eltern - wie es die Kampagnen in verschiedenen Bundesländern, so auch in Rheinland-Pfalz, beabsichtigen - ist dabei ein wichtiger Schritt. Mindestens ebensolche, wenn nicht gar größere Bedeutung kommt der plastischen Darstellung dessen, welche Gehirnregionen von Schädigungen durch Schütteln geschädigt werden können zu. Ein probates Mittel hierzu sind Simulatorpuppen eines US-amerikanischen Herstellers. An ihnen kann sehr gut dargestellt werden, was passiert, wenn ein schreiendes Baby geschüttelt wird. Die Wirkung dieser Simulation dürfte um einiges erfolgversprechender sein, als allein die Aufklärung z. B. durch Flyer und andere Informationsschriften.

Der Preis eines Shaken-Baby-Simulator beläuft sich auf ca. 1.100 EUR. Eingesetzt werden können die Simulationspuppen z. B. bei Veranstaltungen und Info-Ständen bei Messen, Kongressen und Tagungen oder auch bei Geburtsvorbereitungskursen.


Kann ich einen Shaken-Baby-Simulator ausleihen?

Der Landesverband verfügt derzeit über zwei Puppen, die dank der Unterstützung der Techniker Krankenkasse Rheinland-Pfalz angeschafft werden konnten. Bei Bedarf können sie zu Übungs- und Demonstrationszwecken kostenfrei ausgeliehen werden.
Anfragen bitte an shakenbaby (at) fruehgeborene-rlp.de oder über unser >Kontakformular

Wer hilft in akuten Krisensituationen weiter?

Hilfe in akuten Krisensituationen, besonders abends oder nachts erhalten Sie hier:

NOTRUF 112 oder
in Ihrer >>>nächsten Kinderklinik

Unter "Beratungsangebote" im Kasten rechts finden Sie Links zu telefonischen oder online-Elternberatungsangeboten, der +Flyer informiert kurz zum Thema Schütteltrauma-Syndrom. Hier finden Sie auch die Telefonnummern der rheinland-pfälzischen Kinderkliniken.

 

 

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Hilfe in akuten Krisensituationen

NOTRUF 112

oder in Ihrer nächsten

>>>Kinderklinik

Anschrift

Landesverband "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V.
Kiefernstraße 21a
55246 Mainz-Kostheim

Email

shakenbaby (at) fruehgeborene-rlp.de

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